Martina Ebert Yogalehrerin Martina Ebert Yogalehrerin

Yoga

Die Chakren des Menschen Yoga ist eine praktische Wissenschaft zur Entwicklung des Menschen, die vor langer Zeit (seit ca. 1500 v.Chr.) von indischen Sehern intuitiv erarbeitet wurde.
Durch Yoga als eine Kunst des rechten Lebens erkennen wir den Grund unseres Leidens und unserer Begrenzungen auf körperlicher, emotionaler und geistiger Ebene und finden so einen Weg zu Wahrheit, universeller Freiheit und Erfüllung. Über die integrale Ausbildung von Körper Geist und Seele können wir lernen unsere ungenutzten Potentiale zu entwickeln.

Das Ziel des Yoga ist die spirituelle Selbstverwirklichung, die zu tiefer Einsicht und innerem Frieden führt. Dieser Zustand wird als "sat-chid-ananda" Sein, Erkenntnis und Wonne bezeichnet. Auch der Begriff "Yoga" steht für diese Rückverbindung des Individuums mit seiner wahren Wesensnatur, was mit einer Meisterung der leidenschaftlichen Sinne und des Geistes einhergeht. Der Mensch identifiziert sich nicht mehr mit seinem individuellen Selbst (Ego), sondern mit "brahman" einer höheren Wirklichkeit in die alle Lebewesen gleichermaßen eingebettet sind. Neben unserer eigenen, individuellen Schönheit erkennen wir die Vollkommenheit der gesamten Schöpfung in all ihren Ausdrucksformen. Aus dieser Erfahrung heraus erwächst ein ganz natürlicher, liebevoller und achtsamer Umgang mit uns selbst und unserer Umgebung (Mitmenschen, Natur, Tiere). Ein friedvolles und ehrliches Zusammenleben kann auf diese Weise entstehen.
Yoga ist keine Religion sondern schlicht eine Methode, die dem Anwender ein tieferes Verständnis seiner eigenen Sinnsuche vermitteln kann. Es ist ein überkonfessioneller Weg für Menschen aller Glaubensrichtungen genauso wie für Nichtgläubige.
Daneben bietet Yoga auch für diejenigen, die sich einfach nur psychisch-geistige Entspannung und eine bessere körperliche Verfassung versprechen einen ganzheitlichen Weg zu mehr Gelassenheit im Alltag. Yoga kann ein machtvoller Schlüssel zur Erfüllung unserer tiefsten Sehnsüchte und Bedürfnisse sein.


Swami Sivanada und Swami Vishnudevanda

Als einer der großen Yoga- Persönlichkeiten Indiens zog Swami Sivananda(1887-1963) durch seine vielfältigen Buchveröffentlichungen bereits in den 40er Jahren des 20. Jahr-hunderts viele Menschen aus dem Westen an, obwohl er Indien nie verließ. Er lehrte einen integralen Yoga, eine Verbindung der vier großen Yogapfade. Swami Sivanda schickte einige seiner engsten Schüler, darunter auch Swami Vishnudevananda, in den Westen, um die Lehre des Yoga dort zu verbreiten.

Swami Vishnudevananda kam 1957 mittellos in Amerika an. 1959 gründete er dort die ersten Sivananda Yoga Vedanta Zentren die heute als internationale Organisation weltweit verbreitet sind. Er setzte sich in zahllosen aufsehenerregenden Aktionen immer wieder für den Weltfrieden ein. So flog er u.a. mit seinem Flugzeug, nach dem Motto "Blumen statt Bomben" über menschengemachte Grenzen in Krisengebieten, um diese symbolisch zu überqueren (z.B. Nordirland/Belfast, Berliner Mauer/DDR...).
Auch seine Yogalehrerausbildungen (TTC: Teachers Training Course, ATTC: Advanced Teachers Training Course) sah er als Arbeit für den Weltfrieden, da die tiefen Weisheiten des Yoga im Menschen wichtige Voraussetzungen dafür schaffen können. Er fasste die umfangreiche Yogaphilosophie in für den westlichen Menschen leicht zugängliche und umsetzbare 5 Prinzipien zusammen.


"Entsage nicht der Welt – entsage der Illusion der Welt."
Swami Muktananda

 
 
 


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